Südosteuropa – Teil 5

Bulgarien

Schöner Strand am Camping Shkorpilovtsi

Das Wasser ist klar und läd zu einem kleinen Bad im schwarzen Meer ein.

Zack – drin

Nessebar – Weltkulturerbe.

Nessebar ist eine auf einer Halbinsel (850 m lang und 350 m breit) gelegene Stadt, deren Geschichte schon mit den Thrakern beginnt. Nessebar hat die höchste Dichte an Kirchen in Bulgarien zu verzeichnen. Als archäologisches Reservat wurden die meisten Altstadtgebäude saniert, Kirchen wieder hergerichtet, teilweise säkularisiert und einer neuen Funktion zugeführt.

Kirche, gebaut aus Natursteinen und gebrannten Ziegeln.

Die kleinste Kirche, nur 8 m lang.

Hübsche Keramikverzierungen.

Pomorie – Thrakisches Grabmal. Ein Kuppelgrab aus dem 2. Jh. v. Chr. In Ziegelbauweise erreichtet und unter einem Hügel versteckt. Ein 22 m langer Gang führt ins Innere. Die Kuppel von einer mächtigen Säule getragen, misst 12 m im Durchmesser und ist 5,50 m hoch.

Burgas – 2. größte Stadt Bulgariens.

Das Rathaus

Viel sozialistischer Charme.

Aber auch nette Einkaufsstraßen.

Und ein bisschen Altstadt.

Die Städte in Bulgarien sind modern, aufgeräumt, mit Geschäften und Cafes. Es wird viel gebaut und moderne Hochhäuser bilden neue Stadtgürtel. Auf den Dörfern ist es sehr armselig, zerfallen und verwahrlost. Im Landesinneren finden wir aber doch noch einen sehr netten, schön gelegenen Campingplatz, der von einem Briten betrieben wird. Seine Tochter, halb Japanerin, begrüßt uns. Sie ist sehr aufgeschlossen und spricht sogar Deutsch. Im Herbst beginnt sie ihr Studium in Heidelberg. Da es uns so gut gefällt, bleiben wir gleich zwei Nächte. Unsere Wäsche geben wir ab und bekommen sie getrocknet zurück.

Nicht weit vom Campingplatz entfernt, gibt es noch ein Museum und darin die Nachbildung eines Thraker Grabes. Besonders schön sind die Wandmalereien, die darin gefunden wurden.

Dann verlassen wir Bulgarien und weiter gehts durch den Norden Griechenlands.

Griechenland

Ein kurzer Stopp am Kloster Lagos, welches auf einer Insel in der Lagune liegt.

Wir übernachten am Meer. Leider zieht sich der Himmel zu und in der Nacht regnet es.

Dicke blaue Quallen werden angespült.

Auch in rose.

Auf unserem weiteren Weg kommen wir am Löwen von Amphipolis (4. Jh. v. Ch.) vorbei, der aus gefundenen Bruchstücken wieder aufgebaut wurde.

Schöner Sonnenuntergang und leckeres Fischessen bei Ouranoupoli.

Zum ersten Mal sehen wir eine Blüte des Gummibaumes

Thessaloniki. Die zweitgrößte Stadt in Griechenland. Es gibt eine kleine Altstadt, viele Altertümer, große Plätze, eine tolle Strandpromenade und endlose Häuserschluchten.

Blick über die Stadt von der Festung aus.

In Nordgriechenland wird auf 6% der Ackerfläche Baumwolle angebaut. Die Baumwolle ist gerade reif und wird geerntet.

Königsgräber von Aigai in Vergina

Ein Museum befindet sich im Hügelgrab.

In diese Stoffe wurden die in Wein gewaschenen Knochen der Verstorbenen gewickelt.

Die Gräber waren nicht geplündert und es wurden unendlich viele Schätze, Grabbeigaben und Alltagsgegenstände gefunden.

Der Königspalast

Die Blüte des Paradiesvogelbusches

Zum Anbeißen die Oliven

Spontan halten wir an einem Marmor verarbeitenden Betrieb. Wir dürfen rumlaufen und die Arbeiter zeigen uns die Maschinen.

Die riesige Säge zerlegt einen Marmorblock in ca. 20 Scheiben.

Von einem Aussichtspunkt haben wir einen Blick in die Schlucht, durch die der Fluss Aliakmonas fließt. In der riesigen Erdspalte treffen die eurasische und die afrikanische Erdplatte aufeinander.

Meteora – eine kleine Runde, bei noch trockenem Wetter.

Was der Tanz der jungen Dame zu bedeuten hat, erschließt sich uns nicht.

Von Meteora geht es Richtung Westküste ans Meer. In ein paar Tagen geht unsere Fähre von Igoumenitsa nach Ancona.