Die Ostküste hat viele bergige Regionen zu bieten. Es ging hoch hinaus. Aber der Reihe nach…


Auf dem Campingplatz Bellavista bei Barisardo sind wir auf viele Geschichten gestoßen. Als wir auf den Platz fuhren, fiel uns als erstes die Tischer-Kabine ohne Fahrzeug auf. Im Gespräch stellte ich heraus, dass der Nissan, der darunter gehörte, ein Radlagerschaden hatte und in der Werkstatt stand. Das war für das Paar, welches damit unterwegs ist, aber kein Problem. Eine Rückfahrt hatten sie eh nicht gebucht und hatten Zeit. Seid 17 Jahren sind sie jeweils im Frühjahr (April/Mai) und im Herbst (September/Oktober) auf Sardinien unterwegs.
Im Anhänger im Vordergrund transportierte ein anderes Paar ein elektrisches Klavier. Zum Abendessen gab es gekonnte Klavierbegleitung. Und dann stand neben uns noch eine Frau, die das gleiche Weltreise-Ehepaar in Würzburg getroffen hat, welchem wir letztes Jahr in Mecklenburg-Vorpommern begegnet waren und die durch Corona heftig ausgebremst wurden.

Eine sehr schöne Wanderung hatte Arnold für uns rausgesucht, die uns durch sehr einsame Gegenden um zwei Berge geführt hat.










Am nächsten Tag, sind wir auf unserer Suche nach einem Nuraghen-Dorf Ziegenpfade hochgestiegen, sind einem Esel begegnet und haben, neben einem allgegenwärtigen Torre, nur große Steinhaufen gefunden. Wir wurden aber noch mit einer großartigen Aussicht belohnt.


Archäologische Stätte bei Goni. Gräberfeld mit Menhiren, ca. 3.000 Jahre v. Chr.


Dann ging es hoch in die Berge zu abgeschiedenen Orten wie Ulassai und Jeruz, die wie Rabenhorste an den Hängen zu kleben scheinen. Die Fahrt dorthin ist recht anspruchsvoll und sehr kurvig.




Und dann ging es zurück an die Küste. Wieder herrliche Sandstrände, dicke Felsen, glasklares Wasser, Torre vor blauem Himmel……


Bei einem Spaziergang den Strand entlang und durchs Hinterland zurück sind uns spannende Tiere begegnet:





Auf dem Campingplatz „La Pineta“ bei Barisardo haben wir uns sehr wohl gefühlt und sind 2 Nächte geblieben. Es waren zwar 400 Meter bis zum Strand zu laufen, aber dafür gab es auch einen schönen Strand mit herrlichen Kieseln und ein sehr gutes Restaurant. Irgendwie war der deutsche Einfluss der Betreiber zu spüren. Alles super ordentlich. Sogar eine Datenschutzerklärung mussten wir ausfüllen und unterschreiben.


Ganz in der Nähe der Ort Arbatax mit seinem roten Felsen


In Tortoli haben wir wunderbare Dolci gefunden. Es war sooo schwer, sich zu entscheiden.



Und dann ging es über den dicken Gebirgszug, der den Weg entlang des Meeres versperrt, über einen 1.017 Meter hohen Pass. Und wieder gab es grandiose Aussichten.



Der Weg nach Orosei führt mitten durch ein Marmor Abbaugebiet. Hier werden die Berge in Quader zerlegt.



In den Gassen von Orosei




Elektrisches Klavier finde ich gut 🙂 Womit erfreut Ihr eure Stellplatznachbarn? LG und weiter gute Reise und viele Erlebnisse!
Danke für die schönen Aufnahmen und die interessanten Berichte. Wir freuen uns auf euch. Herzlich Silvia
Tolle Bilder und nett beschrieben👍
Wir wollen wieder auf die Insel!!
Euch noch eine wunderschöne Zeit.
LG Carmen und Rainer