Bei Regen haben wir die Meteora-Klöster verlassen und fahren quer durchs Land Richtung Küste. Dabei kommen wir an Ioannina vorbei.

Es ist Wochenende und sehr voll in der Stadt. Doch wir finden einen Parkplatz und können uns die Festung anschauen, die in den Pamvotida-See hineinragt.


Unterwegs durch die grünen Berge

Unser Ziel an der Küste ist der Campingplatz Asterias. Er liegt in einem Olivenhain direkt am Meer an einem wunderschönen Strand. Danke an Martin für den guten Tipp.






Besuch der antiken Stadt Kassoper, ca. 15 Km von unserem Campingplatz entfernt. In der Stadt lebten bis zu 10.000 Menschen. Sie wurde von den Römern erobert, die die Einwohner vertrieben. Die Stadt wurde sich selbst überlassen und zerfiel über die Jahrhunderte.








Auf dem Weg zurück zu unserem Auto, kommt uns eine große Ziegenherde entgegen. Begleitet sind sie nur von Hunden. Hirten haben wir keine gesehen.




Am Abend gibt es wieder ein prächtiges Farbenspiel.


Nach zwei Tagen verlassen wir diesen herrlichen Ort. Wir haben einen Fährtermin in Igoumenitsa.


Dann heißt es warten auf die Fähre. Zum ersten Mal erleben wir, dass Fahrer und Beifahrer nicht gemeinsam aufs Hafengelände fahren dürfen. Die Beifahrer müssen durch eine Sicherheitsschleuse – wie am Flughafen.

Da ist sie ja!

Wir sind mit bei den Ersten, die auf die Fähre fahren können. Auf dem Oberdeck stehen wir in der vordersten Ecke. Schön, daß wir schnell an Board sind, doof, daß wir mit die Letzten sein werden, die wieder runter kommen.

Nach einer Nacht und einem Tag erreichen wir um 18 Uhr Ancona.


Als es endlich so weit ist, außer uns nur noch ein Fahrzeug neben uns, wollen wir den Motor starten und …….nichts passiert. Batterie leer. Er sagt keinen Pieps mehr. Schnell einen von der Crew gefragt, der kommt mit einem Schnell-Start-Batterie-Pack. Funktioniert aber nicht. Inzwischen stehen nur noch wir da rum. Dann kommt einer mit einem kleinen Fiat angefahren und schließt ein Starterkabel an. Erstmal passiert wieder nichts. Dann gibt er mindestens 10 Minuten Gas und läßt seinen Motor mit hoher Drehzahl laufen. Wir fürchten schon, daß wir wieder zurück müssen nach Igoumenitsa. Denn wie soll man ein Wohnmobil mit Automatik vom Oberdeck bekommen?? Aber dann, endlich springt er doch an und wir können runterfahren. Puh, noch mal gut gegangen.
Unsere Mitreisenden haben vor dem Schiff auf uns gewartet und die Daumen gedrückt. Zusammen fahren wir dann eine halbe Stunde bis Offagna.

Offagna by night.


Dann fahren wir über die Appeninnen nach Osten

In Arezzo gibt es nur einen Stellplatz neben einem Sportplatz. Aber wir gelangen über einige Rolltreppen hoch in die Altstadt. Die entpuppt sich als ausgesprochen nett.





Auf unserem weiteren Weg nach Radda in Chianti wird es so richtig toskanisch.

Radda in Chianti









Volterra. Unterhalb der Kirche gibt es einen sehr schönen Campingplatz, von dem aus wir in 20 Minuten in die Altstadt laufen können.





Wir haben uns eine Empfehlung für ein Restaurant geben lassen. Im La Vecchia Lira finden wir einen gemütlichen Platz um Evas Geburtstag und Abschied zu feiern.




Nach 38 gemeinsamen Reisetagen, über 5000 km auf kleinen Straßen durch 6 Länder und über etliche Pässe, haben sich Silvia und Walti nun nach Hause verabschiedet. Wir haben noch ein bisschen Zeit und überlegen heute mal, wohin es uns bei immer noch schönem Spätsommer-Wetter so zieht.
































































































































































































































































































































































































































































































