Unsere letzte Woche auf Tour. Gefühlt führte sie vom Bikini in die Daunenjacke – vom Sommer direkt in den Winter.
Doch zunächst hatten wir noch ein paar sonnige, warme Tage an der Côte d’Azur. Mit dem Fahrrad sind wir nach St. Tropez geradelt und kamen genau am schönen Markt aus.



Am Hafen war es sehr wuselig. Vor 50 Jahren waren wir das letzte Mal hier. Leider ist es nicht mehr mondän, sondern nur noch teuer. Cappuccino ist ein guter Gradmesser für die Preise und mit 7,50 € wirklich übertrieben.




Es hatte gerade eine Regatta stattgefunden.


Trotz der Preise waren die Restaurants gut besucht.


Abschied vom Meer. Ein letztes Bad im warmen, klaren Wasser am 17.10.

Bei Regen fahren wir nach Bormes Les Mimosas. Noch so ein Ort, den wir Jahrzehnte nicht mehr gesehen haben.




In Bonnieux finden wir einen kostenlosen Übernachtungsplatz. Ein wirklich hübscher Ort. Wir können auch noch einen abendlichen Spaziergang ohne Regen durch die engen, steilen Gassen machen. Leider wird es jetzt schon früh dunkel und bei den dicken Wolken geht es gefühlt noch schneller.

Die Nacht ist mit 9 Grad recht kühl und am Morgen wabert dicker Nebel über den Hügel und durchs Tal.

Wie eine dicke Decke haben sich die Wolken ins Tal gelegt.

In Moras finden wir einen kleinen, versteckten Stellplatz hinterm Friedhof.

Nachdem wir vier Tage durch Regen Richtung Norden gefahren sind, bleiben wir, wie so oft, für eine letzte Übernachtung in Kallstadt. Den dortigen Stellplatz hinterm Friedhof haben wir lieb gewonnen. Zumal die Restaurants im Ort ein leckeres Reise-Abschluß-Essen bieten.





Unsere Nachhause-Fahrt verläuft überwiegend trocken. So ist denn das Wohnmobil schnell ausgeräumt.
Wir waren jetzt genau 60 Tage unterwegs, sind ca. 8000 km gefahren, haben über 720 km mit der Fähre zurück gelegt und haben 8 sehr unterschiedliche Länder besucht (na gut durch Monaco sind wir nur durchgefahren, da konnte man ja nicht anhalten). 35 Tage sind wir mit Silvia und Walter gereist. Außerdem haben wir Martin, Kathrin und Frank wieder getroffen, die wir im Frühjahr auf unserer Marokko-Tour kennengelernt haben.
Besonders positiv hat uns Rumänien überrascht. Die abwechslungsreiche Landschaft ebenso wie die hübschen Städte. Etwas beklemmend war es am Schwarzen Meer. Zu wissen, dass der Krieg nicht weit entfernt ist, hat uns bei jedem Flugzeuggeräusch einen besorgten Blick nach oben werfen lassen. Aber wie überwiegend auf unseren Reisen, waren die Menschen auch im südöstlichen Europa freundlich und hilfsbereit. Nur einmal in Bulgarien sind wir weitergefahren, weil wir uns in einem Dorf nicht wohl gefühlt haben. Dafür haben wir wider Erwarten einen idyllischen Platz bei einem Englänger gefunden, der sich in Bulgarien niedergelassen hat. Und bis auf das eine Mal auf der Fähre, als unserer Auto nicht anspringen wollte, gab es keine Pannen oder Komplikationen. Das neue Fahrwerk hat sich bewährt und unser Kühlwasserproblem ist behoben. Wir können also neue Pläne schmieden.






































































































































































































































































































































































































































































