Alcala de Xivert
Von Valencia aus sind wir nach Norden gefahren, immer die Küste hoch. Es gibt in der Region viel Industrie oder große Feriensiedlungen, sodaß vom Meer meist nichts zu sehen ist. Erst bei Alcala de Xivert liegt ein schönes Naturschutzgebiet. Die Küste ist zwar felsig, aber es gibt Fahrrad- und Wanderwege und einen sehr netten Campingplatz. Leider ist das Wetter wieder sehr unbeständig und so machen wir bei dichter Wolkendecke eine kleine Wanderung.





Auf unserem Weg ins Ebro-Delta machen wir noch mal einen Stopp im Ort Peñiscola. Das ehemalige Fischerdorf ist fest in touristischer Hand. Die Altstadt auf dem Hügel besteht aus Hotels, Restaurants, B&Bs und Souvenirgeschäften. Der lange Sandstrand ist ebenfalls von Hotels gesäumt.



Bis zum Ebro-Delta ist es nicht weit. Dort sind wir mit Isi und Achim verabredet. Vor genau einem Jahr haben wir uns in Griechenland kennengelernt und haben einen netten Abend miteinander verbacht. Nun sind sie auf dem Weg nach Süden und wir nach Norden. So ergibt sich ein Wiedersehen.
Ebro-Delta
Der Ebro hat ein riesiges Delta geschafften, das heute intensiv genutzt wird. Salz wird gewonnen und Reis angebaut. Für die Touristen gibt es Radwege, einen riesigen Strand, einige Campingplätze und Hotels. Und es ist platt, soweit das Auge reicht.





Wir leihen uns Räder (ohne Schaltung ) und unternehmen mit Isi und Achim einen Ausflug. Wir hoffen, ein paar interessante Vögel zu sehen.

Flamingos leben hier in großen Schwärmen. Mehr ist mit der Handy-Kamera wieder nicht einzufangen.

Besonders hübsch sehen sie aus, wenn sie fliegen. Die schwarzen Flügel und rose Körper sind dann besonders gut zu sehen.


Der Reis ist zur Zeit in unterschiedlichen Reifezuständen. Manche Felder sind hoch mit Wasser gefüllt, bei anderen sprießt schon das Grün. Nachts hören wir oft so was wie Schüsse. Das sind automatische Schussanlagen, damit sollen die Vögel vertrieben werden, die die Samen aus der Erde holen oder die jungen Triebe fressen.

Mit speziell bereiften Treckern werden die gleichmäßigen Rinnen für die Reispflanzen gezogen. Da sie mit den Metallrädern nicht über die Straße fahren können, werden sie mit einem normalen Trecker von Feld zu Feld gebracht.

Nach zwei sehr schönen Tagen verabschieden wir uns und fahren noch einmal Richtung Pyrenäen. Zunächst geht es immer am Ebro entlang. Einige Kilometer vor dem Delta sehen wir die Stelle, an der das Wasser des Flusses in Kanäle geleitet wird, das für die Bewässerung der Felder im Delta benötigt wird.

Im Ort Camarasa finden wir einen sehr ruhigen, kostenlosen Stellplatz für eine Übernachtung.

Auf einem kleinen Abendspaziergang kommen wir an einer Bank vorbei…

…mit nettem Ausblick und…

eine Schlange kreuzt auch noch unseren Weg.

Dann geht es wieder hoch in die Pyrenäen


In der kleinen Stadt La Seu d’Urgell wollen wir noch mal übernachten, bevor wir nach Andorra fahren. Es werden dann zwei Übernachtungen, da der Ranger neue Bremsbeläge braucht. Nach über 90.000 Höhenmetern und über 10.000 km, die wir inzwischen gefahren sind, ist das nötig und es liegen noch einige Berge vor uns. Wir finden eine Ford-Werkstatt, die diese Reparatur netterweise zwischen ihre vielen Aufträge schiebt. So haben wir etwas mehr Zeit, durch den Ort zu schlendern und eine kleine Wanderung am Fluss zu machen.






Nur 20 Kilometer hinter La Seu d’Urgell ist schon die Grenze zu Andorra.
Andorra
Auch hier gibt es eine alte Römerbrücke aus dem 13. bis 15. Jh. Mit 33 m Länge überspannt sie den Fluss in einer Höhe von 9,20 m.

4 Km weiter haben wir schon die Hauptstadt Andorra de Valle erreicht. Leider finden wir keinen Parkplatz, nicht mal eine Möglichkeit auch nur anzuhalten. Gerne hätten wir uns in der Innenstadt die Skulptur von Dalí angesehen und am zentralen Platz einen Kaffee getrunken. So fahren wir weiter und legen erst wieder am Pass auf 2.400 m Höhe eine Pause ein.



Viele Fahrradfahrer sind unterwegs. Auf der Passhöhe gibt es extra ein „Siegertreppchen“.

Frankreich
Auf unserem Weg zur französischen Mittelmeerküste fahren wir noch einmal ein Stück Strecke, welches wir im letzten Jahr auch mit dem kleinen gelben Zug zurück gelegt haben.


Südlich von Perpignan in Argeles-sur-Mer haben wir einen schönen Campingplatz gefunden. Direkt davor ein langer Sandstrand. Hier werden wir mal drei Tage nichts machen.

Vielleicht einen kleinen Strandspaziergang.




























































































































































































































































































































































































































































































































































































