Sarlat – einen Tag mussten wir bei Regen im Auto ausharren.
Gefühlt kommt der Herbst mit seinem ungemütlichen Wetter einen Monat zu früh. Am Nachmittag konnten wir noch mal einen Spaziergang in den Ort machen. Der Regenschirm kam vorsichtshalber mit.Wir entdecken noch mal neue EckenDie „Totenlaterne“ – ein ungewöhnliches und einzigartiges Bauwerk in Frankreich aus dem 12. Jh.Statt einer Uhr gibt es an diesem Gebäude nur ein Bild von einer Uhr. Die rose Schleife soll auf die Brustkrebsvorsorge aufmerksam machen. Einen ganzen Monat wird mit rose Schleifen, Ballons und Regenschirmen für die Vorsorge geworben.
Goffre de Padirac
Ein großes Loch in der Erde. Schon im 13. Jh. entdeckt, ab 1865 erforscht und seit 1899 mit Beleuchtung zu besichtigen. Das Höhlensystem ist durch einen unterirdischen Fluss entstanden, der sich über 100 m tief in die verkarsteten Kalksteine gegraben hat. Eine hohe domartige Aushöhlung brach ein und ein kreisrundes Loch entstand. 40 km Höhlengänge sind inzwischen entdeckt.
Das Loch hat einen Durchmesser von 33 m und ist 75 m tief. Viele Treppenstufen führen hinab und auch wieder hinauf.500 m ging es in einem Boot über den Fluss.Die Dimensionen der Höhle sind auf einem Foto nicht einzufangen. Die Gänge sind schmal und bis zu 15 m hoch, in der großen Halle wölbt sich die Decke 95 m hoch.Der Fluss selbst hat sich durch Sinterablagerungen Becken und Stufen geschaffen.Solche tellerartigen Stalagmiten können nur entstehen, wenn das Wasser aus sehr großer Höhe, wie hier aus über 90 m, nach unten tropft.
Nach dem Höhlenbesuch sind wir noch ein paar Stunden Auto gefahren. Die einen müssen Ende der Woche ihr Mietmobil abgeben, die anderen wollen noch nach Luxembourg.
Mauriac
Stärkung nach dem Höhlenbesuch. Auf dieser Tour kam unsere Außenküche fast täglich zum Einsatz. Zumal wir immer für vier gekocht haben. Hier ist die Dordogne aufgestaut. Nun verlassen wir diese Region und wenden uns nach Norden.
Lapalisse
Die Gemeinde stellt kostenlos einen Stellplatz zur Verfügung.Im Ort gibt es eine ziemlich marodes Schloss.Und einen kleinen Park. Die Gemeinde ist sichtlich bemüht, die Stadt vor dem Verfall zu bewahren.
Auf unserem weiteren Weg bietet die Gemeinde von Goncourt an der Meuse, so heißt der Fluss, ebenfalls einen kostenlosen Übernachtungsplatz.
Am Abend läßt der volle Mond traumhafte Bilder entstehen.Auch dieser Ort kämpft gegen den Verfall. Gar nicht so einfach, wenn riesige LKWs durch die kleinen Straßen donnern.
Metz – leider ohne Sonne
Die Römer waren hier, die Franken und die Deutschen und sie alle haben das Stadtbild geprägt. Die besondere Atmosphäre in Metzt entsteht durch die Flüsse Mosel und Seille, die Architektur unterschiedlicher Epochen und Stile, die Kirchen und die Kathedrale. Die Altstadt liegt auf dem Hügel Sainte Croix.
Die Markthalle. Mit einem Mix aus Markt und Restaurants
Der Metzer Dom, errichtet von 1220 bis 1520. Mit 41 m Gewölbehöhe hat der Dom den dritthöchsten Innenraum in Frankreich. Die Fläche seiner Glasmalereien ist mit ca. 6500 m² die größte in einer französischen Kathedrale. Darunter sind Fenster von Marc Chagall.
Die Rosette hat einen Durchmesser von 11,25 m
In der Altstadt
Die Fußgängerzone
Der Drache Graoully (dt. Grauli) lebte der Legende nach in den Ruinen des römischen Amphitheaters der Stadt, bis ihn der heilige Clemens im 3. Jh. vertrieb. Die Legende wird als Symbol für den Sieg des Christentums über das Heidentum gedeutet. Der Name des Drachen soll sich von „gräulich“ (schrecklich) ableiten. Der Name der Straße Rue Taison, in der der Drache auf dem Bild unten hängt, wird auf eine Warnung vor dem Drachen zurück geführt.
Das Deutsche Tor – die einzige erhalten gebliebene Toranlage mittelalterlicher Stadttore der Metzer Stadtmauer.
Schon bereiten sich viele Geschäfte auf Halloween vor.
Centre Pompidou – ein Ableger der gleichnamigen Ausstellungshalle in Paris
Wir haben nur durch ein Fenster auf die Ausstellung geschaut.Der BahnhofDie Post.Ein weiteres Stadttor.
Metz bei Nacht.
Temple Neuf. Eine protestantische Kirche.Ein Kirchturm ohne Kirchenschiff.Die Kathedrale.
Hier endet nun unsere Herbstreise.
Unsere Mitreisenden sind inzwischen nach Essen zurück gekehrt. Wir verbringen noch das Wochenende in Luxembourg. Nachdem heute eine Bombe in unserem Viertel entschärft wurde und nichts passiert ist, steht unserer Heimkehr auch nichts im Wege.
Heute sitzen wir im Regen, sehen nur Grau und es pladdert auf unser Dach. Eine gute Gelegenheit, unseren nächsten Blog zu schreiben und uns dabei an die letzte Woche zu erinnern, die sonnig und warm war. Und natürlich haben wir auch wieder viel unternommen und gesehen.
Nach Bilbao haben wir einen kurzen Abstecher an die Atlantikküste gemacht und sind mit den Füßen durchs Wasser am Strand spaziert. In Anglet, kurz hinter Biarritz war noch viel los und die Strandbuden hatten alle geöffnet.
Hinter Anglet sind wir ins Landesinnere abgebogen und an die Dordogne gefahren. Wir wollen uns die Bastiden-Dörfer ansehen.
Die Bastiden-Dörfer sind alle im Mittelalter (13. Jh.) gegründet und weitgehend in einem Zug errichtet worden. Wirtschaftliche, politische und militärische Überlegungen bestimmten den Ort der Gründung. Sie wurden alle nach dem gleichen Muster aufgebaut: Um den Marktplatz mit einem überdachtem Teil und arkadengesäumten Häusern ordnen sich die Straßen und Häuserzeilen schachbrettartig an. Sie waren strategisch günstig auf einer Bergkuppe oder einem Plateau gelegen. Sie besaßen allesamt das Marktrecht.
Gleich als erstes haben wir uns den sehr hübschen Ort Monpazier angesehen. 300 m vom Dorf entfernt stellt die Gemeinde kostenlos einen Stellplatz zur Verfügung, den wir nutzten. Leider war es etwas trüb.
Monpazier
Der zentrale PlatzDie MarkthalleDie Arkaden drumherumHüte in allen Formen und FarbenEines der StadttoreDen Zweck dieser Nischen haben wir nicht herausgefunden
Unsere nächste Station war Lalinde. Wir fanden einen sehr schönen Platz an der Dordogne mit Blick auf das Dorf Pontour. Lalinde selbst bot keine Fotomotive.
Die Nächte werden jetzt bis zu 6 Grad kalt und morgens herrscht so dicker Nebel, daß die Sonne Mühe hat, ihn zu vertreiben. Nur langsam taucht die Landschaft wieder auf.
Wenn der Nebel sich verzogen hat, so um 10 oder 11 Uhr, wird der Himmel wieder strahlend blau.
Ch´âteau Bannes. 14. Jh in Privatbesitz.
In Beaumont-du-Perigord fand gerade ein kleiner Markt statt und wir nutzten die Gelegenheit, Salat, Obst und Gemüse zu kaufen.
Hinterhofidylle.Der Marktplatz und die Halle von Beaumont
Unterwegs begegnete uns noch der Ort Belves.
Wieder fanden wir einen Campingplatz direkt an der Dordogne bei Vézac. In der untergehenden Sonne schwebten einige Heißluftballons vorbei, die sich mit der Thermik abmühten. Es haben aber alle 6, die wir gesehen haben, über die Hügel geschafft.
Wir nutzten unseren Standort und machten einen Ausflug zum Schloss Milandes. Das Schloss – 1489 erbaut – ist seit 2001 im Besitz der Familie St. Exupéry, die die Haupt- und Nebengebäude historisch möglichst exakt restaurieren lies. Insbesondere die Schlosskapelle, die zu den ältesten Gebäudeteilen zählt, wurde bis 2023 aufwändig instand gesetzt. Mit einem Audioguide erfahren wir zunächst viel über die Restaurierungen und Funde in der Kapelle.
Anschließend leitet uns ein Audioguide durch das Schloss und wir hören die Geschichte von Josephine Baker, die von 1937 bis 1969 hier mit ihren 11 Adoptivkindern lebte. Eine beeindruckende und vielseitige Frau, die eine große Bühnenkarriere gemacht hat und die zeitlebens gegen Rassismus kämpfte. Daneben setzte sie sich sehr für das Gemeinwohl in der Gemeinde ein, engagierte sich aber auch im Krieg in der Resistance und im französischen Geheimdienst. 1969 wurde sie jedoch wegen finanzieller Schwierigkeiten aus Schloss Milandes vertrieben und das Schloss wurde zwangsversteigert.
Die heutigen Besitzer haben weltweit das alte Mobiliar und Andenken an Josephine Baker zusammengetragen und aus Schloss Milandes ein Josephine Baker Museum gemacht.
Links das Schloss, rechts die KapelleDie Greifvögel warteten auf ihren Einsatz bei der Show der Falkner
Den ganzen Tag hielten wir uns auf dem Schloss Milandes auf.
Am nächsten Tag besuchten wir das Dorf La Rogue-Gageac. Das Dorf ist am Ufer der Dordogne und in den Fels gebaut.
Danach liefen wir durch den verwunschenen Garten von Marqueyssac
Wir spazierten durch die kunstvoll geschnittenen Hecken.
Genossen die Aussicht vom Bergrücken, auf dem der Garten liegt.
Und balancierten über einen wippenden Baumwipfelpfad.
Lustige Köpfe schauten aus dem Waldboden
Und Hecke schneiden geht auch in Würfelform
Unser weiterer Weg führte uns nach Sarlat-la-Caneda. Keine Bastide, aber eine mittelalterliche Stadt aus dem 13. bis 16. Jh. mit einem historischen Zentrum und hohen Häusern. Sarlat verfiel zunehmend, bis die französische Regierung 1962 ein Restaurierungsprogramm beschloss und Sarlat von 1964 bis 1974 in Stand setzte. Seitdem ist der Tourismus gestiegen, 1 Mio. Besucher kommen jedes Jahr.
In der ehemaligen Kirche befindet sich heute die Markthalle
Am letzten trockenen Tag der Woche machten wir einen Ausflug nach Domme. Wieder ein Bastide-Dorf. Diesmal wanderten wir auf den 250 m hohen Berg in ein hübsch hergerichtetes Dorf.
Hier im Turm waren mal 70 Tempelritter eingekerkert.Ein interessantes Wohnhaus neben einer alten MühleAuch von hier oben boten sich schöne Aussichten ins Dordogne-TalAn vielen Stellen blühen ganze Teppiche von Alpenveilchen. Über ein anderes Stadttor verließen wir Domme.
Wenn das Wetter morgen wieder freundlicher ist, fahren wir weiter die Dordogne entlang.
Hier wird gerade der neue Blog-Beitrag geschrieben.
Villefranche-de-Conflent
Villefranche-de-Conflent – eine mittelalterliche Stadt mit einer umlaufenden Stadtmauer (erste Anfänge im 11ten Jahrhundert) und einer hoch am Berg liegenden Festung von Vauban, die innerhalb von 7 Jahren um 1681 errichtet (heute Weltkulturerbe) wurde. Burg und Stadt sind durch eine unterirdisch verlaufende, steile Treppe miteinander verbunden.
Der Frauenkerker auf der Burg. Eine Giftmischerin wartete hier 44 Jahre auf ihren Tod.Die Treppe. Wir sind durch den Wald nach oben gelaufen und haben die Treppe runter in die Stadt genommen. 734 Stufen.
Le Train Jaune
Mit dem kleinen gelben Zug in die Pyrenäen.Im offenen Wagen über alte und neue Viadukteund durch TunnelAn unserer Endstation in Mont Louis – La Cabanesse gab es schöne Oldtimer zu bestaunen undlustige Fensterdeko. Aber weit und breit kein Café.Pläne schmieden für den nächsten Tag.
Spanien
Quer durch die Pyrenäen, durch viele schöne Täler sind wir in ein besonders schönes gefahren. Nach Torla-Ordesa in den Ordesa Nationalpark.
Der nette Campingplatz auf 1000 m Höhe war ein bisschen vermatscht – es hatte am Tag vor unserer Ankunft geregnet. Nachts waren es nur noch 6 GradDer Wanderparkplatz. Von hier aus sind wir bei tollem Wetter zu einer 14 km Wanderung gestartet.vorbei an mehreren Wasserfällen„Alm Auf- oder Abtrieb?“
Torla
In diesem Restaurant haben wir ein leckeres 3 Gänge Menü mit Wein zu Essen bekommen.Ein letzter Blick auf die Pyrenäen.
Weiter geht es in die Halbwüste von Navarra zu den Bardenas Reales bei Arguedas. Hier gibt es einen rauen 15 km Rundweg, der mit dem Auto zu fahren ist – eine sehr spezielle Gegend.
Der Stellplatz bei Arguedas liegt unterhalb von alten Höhlenwohnungen
Aus der Wüste in die Stadt – Bilbao
Das Guggenheim Museum
Schematische Darstellung der riesigen Stahlskulpturen.Das alte RathausUnd moderne ArchitekturDie alte MarkthalleUnd gegenüber Proteste gegen den massiven Tourismus und den WohnraummangelBilbao by night.
Adios España. Nun geht es wieder zurück nach Frankreich.
Besuch auf unserer Tischdecke von einer Stabheuschrecke.Abgeerntete Lavendelfelder im Regen.Stippvisite in Valensole – Zentrum der Lavendelproduktion. Leider waren viele Geschäfte geschlossen. In manchen Gegenden ist die Touristensaison wirklich vorbei.
Roussillon
Blick über einen Teil des Ortes zum Friedhof hin und den Ockersteinbrüchen.Die Häuser sind mit den Pigmenten aus dem Steinbruch gestrichen.Geräte um Lavendel zu destillierenÜber eine lange Treppe geht es hinunter zwischen die bunten Felsen.
Village des Bories bei Gordes
Die Steinhäuser stammen aus dem 17ten und 18ten Jahrhundert
Übernachten im alten Steinbruch von Fontvieille.Moulin de Daudet – hier gibt es eine ganze Reihe von mehr oder weniger gut erhaltenen Mühlen
Les Baux-de-Provence
Kunst an der Festung.
Unser Besuch in Les Baux-de-Provence galt vor allem einem alten Steinbruch – heute als „Carrières des Lumières“ bekannt. Es werden auf alle nur mögliche Flächen Bilder projiziert. Diese Show zieht inzwischen durch die ganze Welt. Von New York bis Dortmund. Bilder von Monet und Rousseau sind in der aktuellen Show.
Das Kloster Fontfroide
Ein Zisterzienser Kloster aus dem 11ten Jahrhundert. Es war fast durchgängig bis 1901 als Kloster in Betrieb. 1908 hat der Maler und Kunstsammler Gustav Fayet das Kloster ersteigert, umfänglich saniert und kunstvoll gestaltet. Es ist noch heute im Besitz der Familie und wird als Museum der Öffentlichkeit gezeigt.
Der Speisesaal der Laienbrüder.Gang für die „Laienbrüder“. Die Zisterzienser vertrauten die landwirtschaftliche Arbeit Laien an, die, ohne Mönche zu sein, eine Gemeinschaft bildeten, die religiöse Riten befolgte. Die beiden Gemeinschaften lebten zusammen und getrennt. Das Leben der Mönche war rund um den Kreuzgang organisiert. Das der Laienbrüder war auf den Felden. Auf seinem Höhepunkt im 13. Jh. hatte Fontfroide etwa 100 Mönche und etwas doppelt so viele Laienbrüder. Diese stammten meist aus der Bauernschaft. Durch den Beitritt zu den Zisterziensern fanden sie Arbeit, konnten sich satt essen und entkamen der Gewalt der damaligen Zeit. In diesem Raum wurde diskutiert und über die Belange des Klosters beraten. Täglich – fast 900 Jahre lang. Ein Garten mit Kräuterbeeten und 1500 Rosenstöcken. Eine Rosenzüchtung wurde nach der Abtei benannt.
Der kleine Ort Lagrasse
Enge Gassen, mittelalterliches Flair. Oberhalb haben wir auf unserem Zwischenstopp auf einem kleinen Campingplatz übernachtet.
Die Festung von Carcassonne
Mit 52 Türmen und eine intakten begehbaren Außenmauer mit einer Länge von 3,3 km ist die Festung eine der Größten in Europa und eine der am Besten erhaltenen. Innerhalb der Mauern gibt es eine Kathedrale, ein Schloss und viele Restaurants und Souveniergeschäfte. Die Festung mit ihrer gut erhaltenen Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe und damit eine beliebte touristische Attraktion. Vom Umlaufenden Wehrgang gibt es immer wieder schöne Ausblicke auf die vielen Türme und die Dächer der Stadt.
Eingangstor „“Narbonne“Das SchloßDie KathedraleEin HotelgartenDer Wehrgang. Treppauf, Treppab…..Abendessen mit Ambientebeleuchtung. Alle sind geschafft von der Besichtigungstour.Der Esel wohnt neben dem Campingplatz in der Nähe von Carcasson.Unterwegs nach Villefranche-de-Conflent folgen wir einem Hinweisschild zu einem Dolmen. Ein ca. 2000 Jahre altes Grab.Sehr interessant, wie die bis zu 4 Tonnen schweren Granitsteine transportiert und gestapelt wurden.
Jetzt sind wir in den Pyrenäen und freuen uns auf die Fahrt mit dem kleinen, gelben Zug.
Pünktlich morgens um 8.02 Uhr haben wir die Motoren gestartet und sind nach Süd-Frankreich aufgebrochen. Mal wieder sind wir mit den Freunden Angelika und Franz-Josef unterwegs.
Frankreich
Ein langer Fahrtag, aber wir haben es bis Langres geschafft. Um 16.00 uhr stehen wir auf dem kleinen Campingplatz auf der Stadtmauer, direkt vor der Altstadt.
Ein Spaziergang durch die Altstadt von Langres
Die Stadtmauer ist komplett erhalten und die Altstadt kann in 90 Minuten umrundet werden.
Die Zahnradbahn, die einst die Unterstadt mit der Oberstadt verband.Überall sehen wir kleine Schnecken, ca. 1/2 cm groß
Am Abend unseres 3. Fahrtages bleiben wir auf einem Stellplatz direkt unterhalb von Moustiers-Sainte-Marie. Wir wandern durch die belebte Altstadt und gehen abends eine sehr leckere Pizza essen.
Die Saison ist für die Franzosen vorbei. Nur noch wenige Geschäfte sind geöffnet.
Nur 11 km entfernt, am Lac St. Croix, finden wir einen sehr schönen Campingplatz. Den nutzen wir als Ausgangspunkt, um eine Wanderung zu machen, über die Route de Crête die Schlucht des Verdon zu erkunden und den hübschen Ort Bauduen zu besuchen.
Lac de Sainte Croix
Der Lac de Sainte Croix wird vom Verdon gespeist und wurde ab 1973 aufgestaut. Der See ist maximal 93 m tief und hat eine Ausdehnung von maximal 5 km Breite und 11 km Länge.
Erstmal fühlen, dann tatsächlich schwimmen gehen
Wanderung am Lac de Sainte Croix
Das Wasser steht sonst einige Meter höherUnd wieder begegnen uns die kleinen Schnecken.Nach unserer Wanderung ein leckeres Bier. Eine alte französische Marke, die inzwischen von Heinicken aufgekauft wurde.
GrandCanyon du Verdon
Der Gorges du Verdon beginnt flussabwärts nach der Stadt Castellane und endet nahe Moustiers-Sainte-Marie im Stausee Lac de Sainte-Croix. Durch den etwa 21 km langen und bis zu 700 Meter tiefen Canyon fließt der türkisfarbene Fluss Verdon. Die Gorges du Verdon sind neben der Tara-Schlucht in Montenegro einer der größten Canyons Europas.
Ein erster Blick in die Schlucht.Zum Glück gibt es viele Aussichtspunkte mit Parkplätzen.An den Fels geklebt windet sich die Panoramastraße dahin.Es ist sehr stilecht, mit diesem Auto durch die Provence zu schaukeln.
Bauduen
Bauduen, ein sehr ursprüngliches Dorf am Ufer des Lac St. Croix (da waren wir vor 37 Jahren schon mal)Kunst im Mauerwerk
Nachdem wir nun 4 Nächte hier auf dem Campingplatz gestanden haben, geht es morgen weiter ins Luberon Gebirge.
Am Faaker See hatten wir sehr entspannte Tage bei phantastischem Wetter. Wir sind viel geschwommen, waren mit dem Stand-up Board auf dem See unterwegs, haben eine kleine Wanderung zum Klettergarten auf der Taborhöhe und eine Fahrradtour zur Burg Finkenstein gemacht .
Die Insel, auf der sich das Hotel befindet und der Faaker See befinden sich in Privat-Besitz der Familie Cataster & Bucher.
Die Burgruine Finkenstein. Der Weg hoch auf 820 m war recht steil und bei 30 Grad mussten wir doch die ein oder andere Pause einlegen, um 348 Höhenmeter zu erstrampeln. Aber wir haben es geschafft. Ohne E.
In dem modernen Amphitheater auf der Burg finden im Sommer regelmäßig Veranstaltungen statt. Als wir im Burgcafe eine Apfelschorle tranken, saß dort gerade die Gruppe „Münchener Freiheit“, um ihren Auftritt zu besprechen.
Blick auf den Faaker See von der Burg aus.Am Morgen nach einem Gewitter.
Morgens früh um 8 Uhr war der See meist ganz glatt, keine Welle, kein Wind und so gut wie kein Mensch – außer Eva mit ihrem Board.
Neben der unglaublichen Farbe des Sees gibt es auch noch dieses Berg-Panorama.Zum Abschied vom See ein tolles Wolkenspiel beim Sonnenuntergang.
Vom Faaker See aus sind wir nach Heiligenblut gefahren. Dort beginnt die Groß-Glockner Hochalpenstraße, die wir fahren wollten.
Der Campingplatz in Heiligenblut – im Hintergrund der schneebedeckte Gipfel des Großglockners. 3798 m hoch.Die Wallfahrtskirche in Heiligenblut.
Eine kleine Wanderung zum Gössnitz Wasserfall.
Eine hölzerne Wasserleitung, die eine kleine Kornmühle betrieben hat. 70 m stürzt er in die Tiefe.
Unterwegs auf der Groß-Glockner-Hochalpenstraße.
Ranunkel in freier Wildbahn.Schon um 8 Uhr waren wir unterwegs. Hier haben wir dann erst mal gefrühstückt. So schön ruhig und einsam war es den ganzen Tag nicht mehr.Auf der Kaiser-Franz-Josef-Höhe, 2369 m. Links die Spitze des Groß Glockners, rechts die Swarovski-Beobachtungswarte. Davor stand ein sehr starkes Swarovski-Teleskop. Damit waren die Bergsteiger zu beobachten, die gerade ganz oben auf der Spitze des Groß Glockners standen und eine knallrote Fahne gehisst hatten. Beeindruckend.Hinter dem Gletschersee sind die „Reste“ des Pasterze-Gletschers zu sehen. In 10 Jahren wird die Gletscherzunge wohl verschwunden sein. Laut Ranger war es viel zu warm, um einen Steinbock zu Gesicht zu bekommen. Dafür haben wir Murmeltiere gesehen und gehört. Die waren aber zu schnell und zu weit weg, um sie zu fotografieren. Es waren soooo viele Motorradfahrer unterwegs.Blick zum höchsten befahrbaren Gipfel der Alpenhochstrasse, die Edelweiss-Spitze, 2571 m. Die Bergspitze wurde extra abgetragen, um eine größere Parkfläche zu schaffen.Unterhalb der Edelweißspitze. Hoch durften wir mit dem Wohnmobil nicht. Also…..wandern. Der Turm wurde auf die Edelweißspitze gesetzt, um die ursprüngliche Höhe zu simulieren.
Eine unglaubliche Aussicht Richtung Zell am See und auf die umliegenden 3000der. Angeblich 30. Wir haben nicht gezählt.
Unterwegs gibt es immer wieder interessante Ausstellungen.
Aus den Bergen in die Stadt Innsbruck. Mit dem Fahrrad und zu Fuß haben wir die Stadt erkundet.
Häuserzeile am Inn (Mariahilfzeile)Die Ottoburg.Im Privat-Besitz, daher nicht zu besichtigen, das Helbling HausDas goldene DachlBlick vom StadtturmDie Wendeltreppe im Stadtturm.
Futuristisch anmutender Bahnhof der Hungerburg-Bahn. Startpunkt zur Seilbahn hoch zur Nordkette, den Bergen hinter Innsbruck.
In der Maria-Theresien-Straße – die Flaniermeile.
Die Triumpfpforte am Ende oder Anfang der Maria-Theresien-Straße
Im Swarovski-Laden.
Und dann sind wir noch zum Schloss Ambras geradelt.
Das Oberschloss.Das UnterschlossIm Park.
Deutschland
Nun haben wir Österreich verlassen. Auf unserem Weg nach Norden kamen wir an der Abtei Ettal vorbei.
Es fand gerade eine Trauung statt.
Nun sind wir wieder in Deutschland. Nach vielen Eindrücken, netten Begegnungen und durchweg positiven Erlebnissen werden wir noch einen Abstecher zu Tischer machen – wegen ein paar Ersatzteilen – und dann nach Hause fahren.
Irgendwas geht immer kaputt, wenn wir unterwegs sind. Diesmal ist es unsere Fliegengitter-Schiebetür. Die innenlaufenden Fäden haben sich aufgescheuert. Wir haben lange recherchiert, ob und wie das zu reparieren ist. Es ist möglich, aber das war unterwegs zu kompliziert. So haben wir uns für einen „Flattervorhang“ entschieden, allerdings nur ein unzureichendes Exemplar aufgetrieben. Die Fäden sind sehr fein und schnell haben wir uns eingewickelt. Zumindest erfüllt sie erst mal ihren Zweck und nicht jede Fliege findet den Eingang.
Ein letzter Stellplatz in Serbien in Velika, bei einem Klettergarten.
Die Käfer leuchteten in der Sonne, als wären sie in Bonbonpapier eingewickelt.Im Norden von Serbien fielen uns die vielen unverputzten Häuser auf. In manchem Dorf gab es nicht eins mit Putz und/oder Farbe.
Slowenien
Žužemberk hatten wir in guter Erinnerung. Der schöne Stellplatz an der Krka, den die Gemeinde kostenlos zur Verfügung stellt.
Erster Test, wie kalt das Wasser ist.Dann hinein! Bei vielleicht 10 Grad
Bevor wir weiterfahren, besuchen wir die Quelle der Krka.
Der Quellteich.
Oberhalb des Quellteiches befindet sich eine Höhle, die leider geschlossen war. Aber die Fotos vor der Höhle zeigen, wie bei Hochwasser das Wasser herausschiesst und sich im Winter offenbar wunderbare Eisskulpturen bilden.
Auf unserem Weg ins Soça-Tal glitzerte dieser „See“ und lud zu einer Pause ein. Allerdings war es eine Flussverbreiterung, an der die Idrijca in die Soça mündet.
Und da sind wir wieder, auf dem gleichen Campingplatz in Lepena, auf dem wir schon vor 2 Jahren waren. Eigentlich wollten wir auf einen sehr großen Platz in Bovec, aber der war komplett ausgebucht.
Erst ein Steinmännchen….Dann zwei….Und es wurden immer mehr.
Entlang der Lepena, einem Nebenfluss der Soça, haben wir eine schöne Wanderung gemacht.
Natursteinmauern die unter Moos verschwinden.
Viel Wasser in den Šunikov Wasserfällen
Etliche Brücken
Und ein verwunschener Wald.
Dann hat Eva noch eine Rafting Tour auf der Soça gebucht. Warten, dass es losgeht.
Nur vier „Mann“ in einem Boot: Der Guide, ein Paar aus Kentucky und EvaLos geht’s.Eine eher ruhige Bootsfahrt.Auch der Hund hatte viel Spaß.
Slowenien hat uns auch diesmal wieder gut gefallen. Es ist leicht zu bereisen, friedlich, freundlich, aufgeräumt und hat tolle Landschaften.
Italien
Auf unserem Weg nach Österreich kommen wir am Lago del Predil vorbei. Der See liegt 1000 m hoch.
Österreich
Unser Ziel in Österreich ist der Faaker See. Hier wollen wir schwimmen, Stand-up paddeln, radfahren und das herrliche Wetter genießen – halt Urlaub machen. Es ist sehr voll, die Vorsaison ist nun endgültig vorbei.
Immer wieder nett zu sehen, wie Menschen reisen.Sonnenuntergang am See.
Im Nordosten von Griechenland besuchen wir ein letztes Highlight. Die Nestos Schlucht.
Ein schmaler Pfad führt oberhalb der Schienen am Berg entlang durch die Schlucht. Früher fuhr hier eine Bahn, die Tabak transportierte.Wunderschön und außer dem Vogelgezwitscher ist kein Laut zu hören.Träge schlängelt sich der Fluss Nestos durch das Tal.
Den östlichsten Punkt unserer Reise haben wir mit dem Kloster Agios Nicolaos erreicht. Ein Ableger eines Athos-Klosters, ca. 250 Km vor der türkischen Grenze. Es liegt mitten in einem See und ist über einen Steg vom Land zu erreichen, ebenso sind die zwei Kapellen mit einem Steg verbunden.
Lustig, was alles vor dem Haus geparkt wird.
Dann verabschieden wir uns vom Meer.
Durch den Norden Griechenlands fahren wir zur Grenze nach Nordmazedonien.
In der kleinen Stadt Drama schauen wir uns den Skulpturen-Garten an.
Und übernachten noch einmal kurz vor der Grenze neben einer kleinen Taverne.
So klein der Ort auch ist, es gibt eine Kirche, diesmal eine Rote.
Unser Navi weist uns darauf hin, das wir nun an die Grenze kommen. Nordmazedonien durchqueren wir zügig (gut 200 km) und ein paar Stunden später haben wir Serbien erreicht.
In Serbien fahren wir über Land und besuchen die Stadt Nis. Durch die Berge fahren wir zum Kloster Studenica (Unesco Weltkulturerbe), dann Richtung Belgrad und biegen dort Richtung Kroatien ab.
Ostblock-Plattenbau-Charme in Nis.
Wir besuchen in Nis den ´Cele Kula – den Schädelturm. Er wurde von den Osmanen 1809 aus den Knochen und Schädeln serbischer Rebellen erbaut, als Mahnmal, sich nicht gegen das osmanische Reich zu erheben. Der Turm hatte ursprünglich auf allen vier Seiten 14 Reihen mit je 17 Öffnungen (= 952 Schädel).
Die Kirche in der sich die Reste des Schädelturms befinden, wurde 1892 zum Schutz des Turm errichtet. Von den ehemals 952 Totenschädeln sind nur noch ca. 58 erhalten. Einige wurden gestohlen, andere herausgenommen und beerdigt. Ein Kloster unterwegs.Pause am See
Das Kloster Studenica. In einem sehr schönen grünen Tal gelegen.
Reste von Fresken in der Kirche
In unserer Reisevorbereitung hatten wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten in Serbien herausgesucht, um nicht einfach nur durch das Land zu rauschen. Über die kleinen Straßen fahrend, wollten wir einen Eindruck gewinnen. Vor Ort haben wir festgestellt, das Serbien durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient. Die Naturparks in den Bergen an der Grenze zu Montenegro und Bosnien sind wild und grün und lohnen entdeckt zu werden. Die Kilometer in Serbien ziehen sich allerdings und benötigen viel Zeit. In Städten und Ortschaften herrscht viel Verkehr, es gibt viele Ampeln und viele Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auf dem Land und in den Bergen sind die Straßen schmal, kaputt, steil, sehr kurvig und zum Teil mit viel LKW Verkehr. Außerdem haben wir, seit wir in Serbien sind, tagsüber ca. 34 Grad. Das macht keine Lust auf Wanderungen und Radtouren. So biegen wir jetzt Richtung Kroatien und Slowenien ab.
Bevor wir den Ort Moudania verlassen haben, haben wir noch eine Radtour um eine Lagune gemacht. Ein Naturschutzgebiet in dem viele Flamingos Station machen. Leider entspricht die Gegend nicht unserem Verständnis von einer geschützten Natur. Auf der einen Seite gab es Strände mit viel Müll und auf der anderen Seite wurden Häuser fast bis an den Lagunensee gebaut. Wie lange die Flamingos sich das noch gefallen lassen?
Die Flamingos sind nur als rosa Streifen am hinteren Ufer zu sehen. Im „sehenswerten“ Ort Afitos haben uns nur diese Kakteentöpfe gefallen.
Der mittlere Finger der drei Chalkidiki-Halbinseln ist sehr bewaldet. Wir haben ihn einmal umrundet, aber wegen der vielen Bäume und eines Regentages keine Bilder gemacht. Am nächsten Tag hatten wir wieder viel Sonne und blauen Himmel. Die karibischen Farben des Meeres und die sandigen Strände bieten traumhafte Ausblicke.
Der Berg Athos. 2033 m hoch.Farben in denen Eva sich verlieren kann.Glasklares Wasser. Immer noch recht frisch. Aber wenn man erst mal drin ist… …ist es wunderbar.Warten auf den Sonnenuntergang.
Die autonome Mönchsrepublik Athos kann man nicht besichtigen. Frauen werden nicht eingelassen, Männer nur nach Einladung und Genehmigung. Mönchisches Leben gibt es hier seit byzantinischer Zeit, ca. seit dem 9. Jh. n. Chr. Die Klöster sind serbisch-, russisch-, bosnisch- und griechisch-orthodox. Aber mit dem Boot kann man in 500 m Entfernung vom Ufer an der Insel vorbeifahren (die West- / Südseite). Daher haben wir einen Bootsausflug zu den Klöstern der Mönchsrepublik Athos gebucht. Start ist der Hafen von Ouranopoli.
Im Hafen steht dieser Turm von Prosphorios, erbaut 1344. Das Wahrzeichen des Ortes Ouranopoli . Jedes Kloster hat seinen eigenen Anleger.Bald jedes Kloster wurde schon mal zerstört oder ist ganz oder teilweise abgebrannt (oft mehrfach in den Jahrhunderten). Das russische Kloster. Markant mit seinen grünen Dächern. Hier lebten einmal 2000 Mönche, jetzt sind es noch 80.Kloster Simonos Petras
Vom Kloster, das fast an der Südspitze der Halbinsel liegt, kam ein Mönch in einem kleinen Boot zum Ausflugsschiff, um die zu segnen, die es wünschten. Und natürlich um ein paar Devotionalien zu verkaufen.
Am Wegesrand nach Kavala steht der Löwe von Amphipolis. Ein Grabmonument aus dem 4. Jh. vor Chr., das zu Ehren eines Admirals errichtet wurde. Der Körper des Löwen ist ca. 4 m hoch und das Monument insgesamt 8 m. Es handelt sich um eine Rekonstruktion aus Steinen, die vor Ort gefunden wurden. Die Arbeiten daran waren 1937 beendet.
Mittagsrast.Blick auf Kavala
Auf unserem Weg durch Griechenland sind wir an seeeehr vielen Gebetshäuschen vorbei gekommen. Manche sind vergessen und rosten vor sich hin, andere werden als Mülleimer verwendet, aber viele werden gepflegt und es brennt darin ein Kerze.
Es gibt sie sogar im Baumarkt zu kaufen! Unten rechts eine Auswahl vor dem Geschäft.
Von Delphi aus sind wir zur Halbinsel Pílion gefahren. Dorthin wo die Zentauren wohnen.
Wir wurden auch gleich von einem Abbild begrüßt. Die Statue ziert einen Kreisverkehr.Bergfest!
Einen trüben Tag mit viel Saharastaub in der Luft haben wir abgewartet.
Dann haben wir die dicht bewaldete Halbinsel auf kleinen, kurvige und steilen Sträßchen einmal umrundet.
Auf 1200 m waren es mal wieder nur noch 13 Grad. Auf Pílion gibt es auch ein Skigebiet bis 1500m.
Blick auf die Stadt Volos.
Hoch über Volos liegt der Ort Makrinitsa , der Balkon des Pílion. Sehr touristisch, aber ein lohnendes Ziel mit den engen, steinigen Gassen, riesigen Bäumen und einer verwunschenen Atmosphäre.
Der Hauptplatz.Viele Souvenirgeschäfte die Kräuter, Öle, Nudeln und eingemachtes Obst verkaufen.
Von Pílion sind wir durch eine weite, fruchtbare Ebene zu den Meteora Felsen und Klöstern gefahren.
Der Ort Kastraki, am Fuße der Felsen, bietet einen guten Ausgangspunkt, um die Klöster zu besuchen. Eine Felsennadel ragt markant über dem Ort auf.Wir haben einen Weg hinauf gefunden.
Auf unserem Weg zurück in den Ort kamen wir noch an einer kleinen Kapelle und einem Kloster vorbei.
Betreten verboten. Für Besucher nicht zugänglich.
Abendstimmung in Kastraki.
Von den Meteora Klöstern werden noch ein paar betrieben und 6 können besichtigt werden. Am Morgen sind wir früh los und waren schon um 9 h am ersten Kloster. Das Licht war bis um 11 h toll, um schöne Fotos zu machen. Leider waren auch schon sämtliche Reisebusse unterwegs und auf den kurvigen Straßen war es recht hektisch. Wir sind dann am Abend noch mal los. Das Licht in der untergehenden Sonne war genial und es gab so gut wie keinen Verkehr mehr. Genau richtig, um die Aussicht und diesen besonderen Ort zu genießen.
St. NikolaosKloster VarlaamEin Gebetsraum in einem der KlösterKloster Roussanou Diese Leiter war früher der einzige Zugang zum Kloster.St. TrinitySt. TrinityDie Winde aus der Zeit, als die Klöster nur über Leitern und Seile zu erreichen waren. St. TrinityHier gings am Seil mit Netz runter. St. TrinitySt. TrinityVarlaamSt. TrinitySt. StefanosVarlaam und Roussanou
In der Mittagszeit sind wir durch Kalambaka gebummelt.
Gartenstühle und Tische werden vom Auto aus verkauft.Und hier wurde ein Traum in Rose und Weiß verwirklicht.Die alte byzantinische Kirche aus dem 13. Jh.Die Wände innen sind komplett bemalt.
Unser nächster Besuch galt dem Olympos – dem Sitz der Götter. Wir wollten aber nur in ein kleines Tal zum Besuch des altenDionysios-Klosters.
Nur in demütiger Haltung lassen sich die Räume betreten.Das Refektorium – der Speisesaal.
Nach einem Zwischenstopp am Meer, gings weiter mit kulturellen Besichtigungen. Zunächst zur Ausgrabungsstätte von Dion. Dion war mal eine große Stadt und die Ausgrabungsstätte entsprechend groß. Hier wird teilweise noch ausgegraben und teilweise restauriert und wieder aufgebaut.
Das hellenische Theater ist neu aufgebaut und wird für Veranstaltungen genutzt.Öffentliche Toiletten gab es damals schon – Privatsphäre eher nicht.
Die nächste Ausgrabungsstätte, die Bedeutendste in Nordgriechenland, liegt in Vergina. Unter einem 13 m hohen Erdhügel mit einem Durchmesser von 100 m wurden 1977 vier intakte Grabbauten aus dem späten 4. Jh. v. Chr., sowie ein Heiligtum entdeckt. Sterbliche Überreste, Grabbeigaben aus Gold und Elfenbein sowie ein elfenbeinernes Porträt wurden gefunden. Vermutlich das Grab König Philipp II.
Eins der beiden Museen ist in einem Erdhügel. Innen sehr dunkel und mit schwarzen Wänden.
2 km entfernt gibt es noch ein Museum, indem weitere Funde ausgestellt sind. Im Kontrast zum Museum im Erdhügel ist hier alles weiß, hell, luftig und großzügig. Ein spannender Kontrast und eine schöne Präsentation der Fundstücke.
Nach dem Besuch der zwei Museen haben wir einfach auf dem Parkplatz im Ort übernachtet und sind am nächsten Tag Richtung Thessaloniki aufgebrochen. Wir hatten von einem Zug-Friedhof (Thessaloniki-Train-Cemestry) gelesen. Gefunden haben wir ihn. Es gab auch Lücken im Zaun. Aber um zwischen die Waggons zu gelangen, hätten wir eine Machete gebraucht. Also haben wir nur ein paar Fotos vom Rand aus gemacht.
Auch auf Thessaloniki haben wir nur einen Blick vom Rand aus geworfen. Eine riesige Stadt mit viel Verkehr und Gewusel. Die Durchfahrt hat uns keine Lust auf nähere Entdeckungen gemacht. Außerdem gab es mal wieder keine Möglichkeit das Auto zu parken.
So sind wir weiter gefahren und waren nach 154 km wieder am Meer in der Region Chalkidiki, beim Ort Nea Moudania.
Alle wollen den Sonnenuntergang fotografieren.Hat sich auch gelohnt.
Chalkidiki ist eine beliebte Urlaubsregion. Unser erster Eindruck: viele Autobahnen und Schnellstraßen, viele Menschen, viele Urlaubsresorts, laut und die Orte sind nicht sehr einladend. Wir sind gespannt, was wir auf den „Fingern“ in den nächsten Tagen noch entdecken.